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Der 1. Futropolis Preis 2014 geht an Claudia Schmitz für ihr Recycling- Kunst-Projekt zur Zukunft des Mauerstreifens, „Benutzte Gegenwart“.

Zum Mauer-Jahr 2014 baut sie eine Installation aus 40 Windhosen im Mauerpark auf. Die Windhosen schweißt sie aus gefundenem Plastikmüll zusammen, ein Recycling-Projekt der eigenen Art: „Mich interessierte nicht nur die Vergangenheit hier auf dem Mauerstreifen, sondern vor allem, was nach dem Mauerfall passiert ist, wie es hier weitergeht,“ sagt sie.

Der Mauerpark, wo bis 1989 die Grenztruppen Wache hielten, hat sich zur In-Meile und zum Touristenmagneten entwickelt. Das bringt Atmosphäre und Geld in den Bezirk, macht aber auch Probleme und vor allem Müll: Ein Drittel des Pankower Grünflächenbudgets geht inzwischen für die Säuberung des Mauerparks drauf. Schmitz' Installation macht auf die Problematik aufmerksam: Wie stellen wir uns die Zukunft unserer Grünflächen vor, wo liegt die richtige Balance zwischen Nutzung, Pflege und Erhaltung? Schmitz macht Alternativvorschläge, die den Weg für praktische Lösungen vorbereiten.

Gefördert durch Bezirksamt Pankow von Berlin, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, Künstlermagazin Berlin und flying colors, Berlin.

 

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